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Eröffnungsfeier unserer neuen Sonderausstellung: James Bond. Die Macht der Verführung

Am 11. Juni eröffnete unsere neue Sonderausstellung James Bond. Die Macht der Verführung feierlich in der Marktkirche St. Nicolai. Nicht nur der fantastische Live-Gesang von Sonja Bittner, sondern auch die beiden Ehrengäste, der Schauspieler Ludger Pistor sowie James Bond Experte und Sammler Siegfried Tesche, begeisterten die ca. 200 Besucher. Im Anschluss wurde bei einem kleinen Umtrunk ein erster Blick in die neue Ausstellung geworfen. Die Museumsmitarbeiter erhielten rundum positive Rückmeldungen, besonders die Inszenierung des Casino-Raums wurde bewundert.

Thematischer Fokus der Ausstellung ist Die Macht der Verführung, denn die Welt des James Bond ist schillernd und glamourös. Sie entführt uns an nie gesehene Orte voller Luxus und Eleganz, überwältigt mit Technik zwischen Innovation und Gigantomanie und versprüht Sinnlichkeit und Erotik. der unwiderstehliche Superheld, die 'Bond-Girls' und die von Macht und Geld getriebenen Schurken - sie alle erliegen den Mechanismen der Verführung, ebenso wie der Zuschauer, dem die aufwendig produzierten Filme ein Leinwand-Erlebnis der Extraklasse versprechen.

Die Sonderausstellung läuft nun bis zum 10. Mai 2020. Schauen Sie vorbei und bestaunen Sie originale Requisiten aus den Bond-Filmen. Viele interaktive Elemente regen zum Nachdenken und Ausprobieren an. Betreten Sie unser Casino und lassen Sie eine Kugel am Roulette-Tisch kreiseln oder stimmen Sie für den besten Bond-Film ab.

Museums AG, die Zweite...

Die zweite Runde Museums-AG ist eingeläutet ...

Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Museums-AG in Kooperation mit der Papenschule Hameln (Grundschule) Ende Januar startete Anfang Februar eine weitere Gruppe der Nachmittagsbetreuungskinder mit ihrer AG im Museum Hameln. 15 Jungen und Mädchen aus den 1. - 4. Klassen wollen das Museum kennen lernen: Jeden Mittwochnachmittag geht es nun auf Erkundungstour durch das Museum, werden "Schätze" gesucht und gefunden, untersucht und genauestens betrachtet, die Geschichte Hamelns und des Rattenfängers "erforscht" und alles Wissenswerte in der eigenen Forscherbox gesammelt.

100 Jahre Kindertagesstätte

1919 gegründet, blickt die städtische Kindertagesstätte "Altstadtmäuse" auf eine lange Geschichte zurück und feiert das 100jährige Jubiläum unter dem Motto "Eine Reise durch die Zeit - 100 Jahre Altstadtmäuse (1919-2019) das ganze Jahr über gebührend. Und was liegt näher, als einen 100. Geburtstag auch im Museum zu feiern? Und so werden in Abständen alle "Mäuse-Gruppen" ins Museum kommen und dieses erkunden, mal bei einer Kostümführung, mal mit einer Schatzsuche verbunden. Den Anfang machten 7 Kuschel- und 10 Zwergmäuse mit ihren Erzieherinnen.

Kräuter-Sonntag im Museum

Zum Abschluss der Sonderausstellung "Inspiration Mittelalter - Zeit des Medicus" fanden sich 22 Erwachsene zum Workshop "Mittelalterlicher Kräutersonntag" im Museum Hameln ein. Die Künstlerin und Harzer Kräuterkönig Huyen Tran Chau vermittelte den Workshop-Teilnehmern eine kleine Kräuterkunde. Danach wurde von allen gemeinsam ein Kräuterimbiss zubereitet, den man sich nach einer Führung durch die Sonderausstellung munden ließ. Neben zahlreichen Kräuterrezepten und Anregungen nahmen die Teilnehmer auch eine Probe selbstzubereiteten Lippenbalsams mit nach Hause.

Impressionen vom Kräuter-Sonntag...

Nachmittagsbetreuung im Museum

Ende Januar fand das letzte Treffen der Museums-AG statt, die in Kooperation mit der Papenschule Hameln (Grundschule) als Nachmittagsbetreuungs-Angebot durchgeführt wurde. Ein Schulhalbjahr lang kamen 7 Schülerinnen und Schüler jeden Mittwochnachmittag ins Museum, um unter museumspädagogischer Anleitung Schätze zu entdecken, zu untersuchen und zu erforschen.

Die 70er in Hameln

Der 11. November - ein Sonntag und Faschingsbeginn – stand unter dem Motto „Minirock, Schlaghose und Fönfrisur“. Besucherinnen und Besucher des Museums konnten sich im Stil der 70er Jahre kleiden. Vier Auszubildende der Elisabeth-Selbert-Schule frisierten und schminkten die Zeitreisenden entsprechend.

Ein Sonntag Nachmittag in den 70ern

Sonderausstellung 'Die 70er in Hameln' eröffnet

Bei der Eröffnung der Sonderausstellung "Die 70er Jahre in Hameln. Momentaufnahmen von Rudi Günther" gab es nicht nur schauspielerische Einblicke in das kommende Stück der Osterwaldbühne "Ein Herz und eine Seele", sondern auch eine gesangliche Einlage von Marc Telgheder als Schlagerstar. Den Grußworten von Oberbürgermeister Claudio Griese und Museumsvereinsvorsitzenden Klaus Arnold folgte eine kurze Einführung in die Ausstellung durch Museumsleiter Stefan Daberkow und Kuratorin Wibke Reimer.

Impressionen von der Eröffnung

Finissage: Sonderausstellung Ratten! endete

Zur Finissage der Ausstellung Ratten! bot das Museum Hameln ein buntes Programm mit Glücksrad und Kurzführungen durch die zu Ende gehende Sonderausstellung. Und wer in Zukunft so gar nicht auf eine Museumsratte verzichten wollte, konnte seine ganz persönliche Wollratte gestalten oder gleich kaufen. Nach Toresschluss hieß es dann endgültig Abschied nehmen: Die Notrattenhilfe Bielefeld & Umgebung holte die Nager - nach persönlicher Verabschiedung durch Museumsdirektor Stefan Daberkow - ab. Alle Tiere haben ein neues Zuhause gefunden, manche sogar im Hamelner Umland.

Impressionen von der Finissage....

Kultur macht stark: Das Wallbaum-Projekt

Auf Zeitreise mit den Geschwistern Wallbaum" - 20 Kinder und Jugendliche aus Syrien, Haiti, Rumänien, Rußland und Deutschland im Alter von 9-16 Jahren waren 2 Wochen lang jeden Tag im Museum erschienen, um sich immer wieder hoch motiviert und engagiert auf die Reise ins 19. Jahrhundert zu begeben, zu erfahren, wie Kinder und Jugendliche in dieser Zeit lebten und sich im Besonderen mit der Geschichte der Geschwister Wallbaum zu beschäftigen, die im "Leisthaus", dem jetzigen Museumsgbäude, mit ihren Eltern gelebt haben.

Ausgangsjahr der Zeitreise in die Vergangenheit war das Jahr 1843. In diesem Jahr waren die Geschwister Adolph 16 Jahre, Friederike 14 Jahre und Emma 13 Jahre alt, also etwa in dem Alter der am Projekt teilnehmenden Jugendlichen. Diese schauten sich genau an, was in diesem Jahr in Hameln und in der Welt geschah und versuchten, nachzuempfinden, wie es sich damals als Kind oder Jugendlicher lebte. Unterstützung gab es von den Museumspädagoginnen Andrea Beißner und Iris Stumpe, der pädagogischen Mitarbeiterin Claudia Noltemeyer sowie den Medienpädagogen Sabine Eder (Blickwechsel, Göttingen) und Norbert Thien (Multimediamobil, Hannover).

Das Wallbaum-Projekt, dass im Rahmen von "Museum macht stark" vom Deutschen Museumsbund gefördert wurde, beinhaltete viele unterschiedliche Maßnahmen und Methoden, die für die Durchführung und Förderung erforderlich waren: Die Jugendlichen recherchierten in Bibliothek und Internet zu Weltgeschehen, Mode und Erziehung im 19. Jahrhundert, erforschten anhand alter Fotografien und bei einem Rundgang die Hamelner Altstadt und begaben sich auf Entdeckungsreise ins Museum im Schloss Bad Pyrmont. In einem Museums- und zwei Medienworkshops wurden kleine Geschichten zu den Geschwistern Wallbaum digital zum Leben erweckt und ein Actionbound, eine digitale Rallye, erstellt. Theaterpädagogin Christine Gleiß und Schauspieler Claus Lindner unterstützten die Jugendlichen bei der Einstudierung der Schauspielszenen und erläuterten besondere Gesten und Mimik des 19. Jahrunderts. Selbst Museumsleiter Stefan Daberkow war im Einsatz und zeigte den Jungs wie man eine Krawatte bindet.

Bei der Abschlusspräsentation waren die stolzen Eltern anwesend, die der stellvertretende Vorsitzende des Museumsvereins, Günter Raß, herzlich begrüßte und dabei betonte, "dass es so ein Projekt in dieser Art im Museum noch nicht gegeben hätte".
Zustande kam das Projekt, das vom Museumsverein in Kooperation mit dem Kultur- und Bildungshaus Regenbogen und dem Kinderspielhaus Hameln, beantragt wurde, auch deshalb, weil sich der Syrisch-Deutsche Verein Hameln-Pyrmont e.V. und die Sprachlern-Lehrerin der Wilhelm-Raabe-Schule Hameln, Cornelia Hamelmann, intensiv dafür eingesetzt haben, ihre Jugendlichen zu motivieren, bei diesem Projekt mitzumachen.
Danke an alle für alles!

Impressionen vom Wallbaum-Projekt

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